04.09.2010, 18.05 Uhr, Marcx1
Die „Aufregung“ der herrschenden Politiker an Sarrazin war wieder einmal ein Beispiel dafür, dass Meinungsfreiheit zwar pro forma besteht, aber wehe dem, der sie in Anspruch nimmt. Auch der Schriftsteller Ralph Giordano meint: „Migranten haben nicht nur Probleme – sie machen auch welche.“ Warum schaffen es Polen, Italiener und Vietnamesen, sich zu integrieren, Türken und Araber aber nicht? Die „Integrationsbeauftragten“ scheinen zu glauben, ihre Aufgabe sei, über „Fremdenfeindlichkeit“ zu jammern und zu beklagen, der „deutsche Staat“ würde zu wenig tun, um die Eingewanderten zu integrieren. Ist aber wirklich der Staat für die Erziehung der Kinder verantwortlich? Wenn jeder 3. in Deutschland geborene Türke ohne Schulabschluss von der Schule geht, ist das nicht in allererster Linie die Schuld der Eltern und offensichtlicher Ausdruck mangelnder Integrationsbereitschaft?

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