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Sonderveröffentlichung

Karnevals-Glossar

Et es wie et es: Kölsch kann nit jeder verstehen. Meist sind mer Kölner ja sehr weltoffen und verstehen auch hochdeutsch, so hätt et mit der Verständigung noch immer jot jejange. Aber wer sich sagt: "Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet", der ist grad beim Fastelovend aufgeschmissen. Also wat wellste maache? Kölsch lernen und dafür häste dat Kölsche Glossar!

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Begriffe 1 bis 5 von 5

Halve Hahn
Hännesche
Hätz
Himmel un Äd
Höhner

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Halve Hahn

Roggenbrötchen mit altem Holländer Käse.
Hännesche

Hänneschen und Bärbelchen - die Lieblinge aller Kölschen. Das mundartgebundene Stockpuppen-Theater (seit 1802) sieht die beiden in den Kinder-Vorstellungen als Geschwisterpaar und in den Abendvorstellungen als kölsches "Liebespaar" und als Mittelpunkt der "Knollendorfer Sippschaft".

In der Karnevals-Session sind die Karten für die "Puppensitzung" für den jeweiligen Inhaber schon fast ein "Legitimationspapier" für besondere Schlitzohrigkeit. Denn entweder hat er sich eine ganze Nacht vor dem Kassenhäuschen um die Ohren geschlagen oder er ist Mitglied im Hänneschen-Förderverein. Dann bekommt er die Karte sogar ins Haus geschickt.
Hätz

Herz. „Dat Kölsche Hätz“ ist so ziemlich das Wichtigste bei allem, was man in Köln macht. Im Karneval läuft das kölsche Hätz über vor Glück. Die Denkweise des Kölners ist vom kölschen Hätz geprägt, und alles Positive kommt aus dem“Hätzeküchle“ (Herzgrübchen), auch seine Liebe zur Heimat und zum Karneval. Denn „wat nit vun Hätze kütt, dat jeit och nit ze Hätze“. (Was nicht von Herzen kommt, das geht auch nicht zu Herzen).
Himmel un Äd

Gebratene Blutwurst mit Kartoffelbrei & Apfelmus.
Höhner

Hühner

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