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Sonderveröffentlichung

Karnevals-Glossar

Et es wie et es: Kölsch kann nit jeder verstehen. Meist sind mer Kölner ja sehr weltoffen und verstehen auch hochdeutsch, so hätt et mit der Verständigung noch immer jot jejange. Aber wer sich sagt: "Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet", der ist grad beim Fastelovend aufgeschmissen. Also wat wellste maache? Kölsch lernen und dafür häste dat Kölsche Glossar!

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Jan von Werth
Jeck
Juffer
Jungfrau

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Jan von Werth

Der Reitergeneral blickt seit 101 Jahren vom hohen Denkmal-Sockel auf dem Altermarkt auf das närrische Treiben in der Stadt und seit dem 6. Mai 1995 hat er auch einen Platz auf dem Rathausturm. Alljährlich auf Weiberfastnacht erinnert das Reiterkorps "Jan von Werth" an der Vringspooz an das Wiedersehen des zum General aufgestiegenen Jan mit der Magd Griet, die ihn als Bauernburschen auf dem Kümpchenshof einst verschmäht hatte. "Wer et hätt gewoss" seufzt sie und er setzt dem entgegen: "Wer et hätt gedonn!"
Jeck

Karnevalsfan, den man nicht weiter beschreiben kann, denn: Jede Jeck is anders!
Juffer

Jungfrau
Jungfrau

Auch die Kölner Jungfrau ist eine Symbolfigur. Sie stellt die freie, unabhängige und keiner fremden Macht unterworfene Stadt Köln dar. Die Mauerkrone auf ihrem Kopf erinnert an die mittelalterliche Stadtmauer und symbolisiert die Unbesiegbarkeit der Stadt Köln. Im 19. Jahrhundert wurden die Frauenrollen bei Theater- oder Opernaufführungen immer von Männern übernommen. So auch die Rolle der kölschen Jungfrau. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten.

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