Sonderveröffentlichung
Karnevals-Glossar
Et es wie et es: Kölsch kann nit jeder verstehen. Meist sind mer Kölner ja sehr weltoffen und verstehen auch hochdeutsch, so hätt et mit der Verständigung noch immer jot jejange. Aber wer sich sagt: "Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet", der ist grad beim Fastelovend aufgeschmissen. Also wat wellste maache? Kölsch lernen und dafür häste dat Kölsche Glossar!
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Kamelle
Bonbons und Süßigkeiten, die bei den Karnevalsumzügen von den Wagen geworfen werden. Aber aufgepasst: erstens werden die Kamelle immer größer, so dass man aufpassen muss, nicht von einer ganzen Pralinenschachtel erschlagen zu werden. Zum anderen mutieren viele Jecken (vor allem Mütter mit kleinen Kindern) zu fanatischen Kamelle-Sammlern, die keinen Spaß verstehen. Tipp: zum Kamelle-fangen eignet sich prima ein umgedrehter Regenschirm.
Köbes
Kellner in Kölsch-Kneipen oder Brauhäusern. Vorsicht: wer den Deckel nicht auf sein Glas legt, bekommt ungefragt sofort ein neues Kölsch.
Kölsch
Kölsch ist alles: Sprache, Gemöt un Geblöt und vor allem ein herrliches obergäriges Getränk. Nichtkölner bezeichnen es als herbes, aus Stangen getrunkenes Gesöff, dem man erst nach einiger Zeit Geschmack abgewinnen kann. Aber dann....!! |
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