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Daum und die Schwulen

FC-Trainer Christoph Daum hat mit seinen umstrittenen Äußerungen über Homosexuelle großen Wirbel ausgelöst. Trainer im Jugendbereich seien aufgefordert, "gegen jegliche Bestrebungen, die gleichgeschlechtlich ausgeprägt sind, vorzugehen". Nur so könnten junge Menschen geschützt werden. Daum fühlt sich missverstanden.

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Eine Auswahl der Leserkommentare wird auch in unserer Printausgabe erscheinen. Geben Sie deshalb bitte auch Namen und Wohnort ( z.B. Andreas Müller, Köln) an.

Kommentar-Übersicht

vom 24.05.2008 um 10:20 Uhr, rschult2

Lieber Herr Daum,
ich werde mir am kommenden Mittwoch ihre Kommentare zu "Homosexualität im Fußball" in der im KSTA-Artikel angesprochenen DSF-Doku.anschauen und mir dann selbst ein Bild über Sie machen.
Wenn die von Volker Beck geäußerten Vorwürfe gegen Sie stimmen, und Sie somit die Fans des 1. FC Köln (und nicht nur die!) ein weiteres Mal derbe enttäuscht haben, werde ich mir leider überlegen müssen was für Konsequenzen ich für mich daraus ziehen werde.
Wenn der Vorstand des 1. FC Köln nicht adäquat reagieren wird (eine Entschuldigung Ihrerseits reicht da vermutlich nicht aus) werde ich persönlich Geld dafür sammeln um Ihren Rauswurf beim FC mitzufinanzieren. Anschließend werde ich mir überlegen ob ich zusätzlich meine Mitgliedschaft beim 1. FC Köln niederlegen werde.

Herr Daum, gegen gleichgeschlechtlich ausgeprägte Bestrebungen muss nicht vorgegangen werden! Aber vielleicht leider gegen Sie.
Warten wir die Galgenfrist bis Mittwoch 18:45Uhr ab.
René Schultens, Heidelberg

vom 24.05.2008 um 10:03 Uhr, BearCGN

Eins vorweg: Kinder und Jugendliche sind natürlich gegen jede Art von sexuellen Übergriffen zu schützen, das hat aber rein gar nichts mit der sexuellen Orietierung zu tun!

Herr Daum wird wohl intelligent genug sein, um genau zu wissen was er da gesagt hat. Das er missverstanden wurde, ist bei seiner Aussage kaum möglich. Also nun ist eine deutliche Entschuldigung Daum´s fällig, und eine klare Distanzierung zu seinen Aussagen vom 1.FC Köln ist ebenfalls geboten.

Das hinsichtlich eines vorurteilsfreien Umgangs mit Schwulen und Lesben noch "dicke Bretter zu bohren sind" entnimmt man leider der Mehrzahl der Lesermeinungen hier. Da scheinen sich viele Konservative und Ewiggestrige genötigt zu sehen, mal wieder via Internet verbal auf eine Minderheit "einzuschlagen" die sie nicht verstehen oder besser nicht verstehen wollen!

Ingo Tönges, Köln

vom 24.05.2008 um 09:40 Uhr, nc-esserjo2

Das Interview-Geschwafel Daums ist an Konfusion und Desorientierung nicht zu überbieten. Eins wird immer klarer: Nicht wegen, sondern trotz Daum hat die Mannschaft unseres FC den Aufstieg geschafft.
Danke für die Klarstellung, Christoph !

vom 24.05.2008 um 09:25 Uhr, g.middeldorf

Dieser Mann ist für einen Verein wie den FC Köln und die "Homo-Hauptstadt" Köln spätestens jetzt untragbar geworden. Reagiert und werft den Typen raus...

vom 24.05.2008 um 08:42 Uhr, jegum1

Herr Beck hat es sich scheinbar zur Lebensaufgabe gemacht,sein sexuelle Ausrichtung als das Hauptaugenmerk seiner gesamten Politik zu machen.Drängende Probleme wie z.B.wie der Klimawandel,Arbeitsmarktpolitik,Mindeslohn etc.sind für ihn eher politische Randthemen.Entlarvend ist in meinen Augen oftmals auch seine Wortwahl in einer Diskussion und in den Beiträgen für die Medien.Er,der für sich und seine sexuelle Ausrichtung die vollkommene Toleranz massiv einfordert,zeigt sich in seinen Beiträgen Intolerant.Das sagt in meinen Augen sehr viel über den Menschen Volker Beck, seinen Charakter und sein politisches Grundverständnis aus.
Klar ist, das niemand aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden darf und soll.
Ausgenommen davon sind für mich da die Pädophilen!!
Als Vater von Kindern frage ich,was in der Kinder- und Jugendarbeit in Fussballvereinen die Sexualität und die Aufklärung für eine Rolle zu spielen hat?
K.H.aus Köln

vom 23.05.2008 um 23:03 Uhr, dakota.berlin

... und solche Phrasen kommen von einem Straftäter !
Da muß man sich wirklich wundern, wie es von der FCK-Führung hingenommen wird, dass sich ein Angestellter dieses Klubs erlaubt, Straftäter mit Schwulen und Lesben gleichzustellen !
Das ist keine Meinungsäußerung - das ist eine Beleidigung !
Es ist eine Frechheit - Herr Daum soll sich WIRKLICH ENTSCHULDIGEN - oder der Verein soll ihm kündigen !

vom 23.05.2008 um 22:01 Uhr, vkschroth

Herr Daum hat Recht, das Dumme an der Sache ist, das die Presse sowas aufgreift und die die Schwulen und Lesben (die gar nicht so einen Wirbel um ihre Existenz machen wie die Schwulen)überhaupt unnötig aufwerten. Solche Menschen,auch wenn es sie schon lange gibt, sind abartig. Gerade dieser Volker Beck gehört übeaupt nicht in die Politik, sondern nach Afrika zu den Affen. Da kann er sich geben wie er will, dort ist es auch schööön waaarm!

vom 23.05.2008 um 21:40 Uhr, johill49

Auf die Aussage die CD getätigt hat kann ich nur mit den Worten des Herrn Wowereit antworten : und das ist gut so !!!!!!!

vom 23.05.2008 um 21:39 Uhr, HannibalLecter

Wo fängt Toleranz an und wo hört sie wieder auf?
Wenn Herr Daum dies so geäußert hat, ist dies seine Sache.
Ich ziehe meinem Hut vor diesem Mann, der den MUT besitzt auch "nicht politisch korrekte" Dinge anzusprechen. Ganz gleich, ob ich mich nun in der inhaltlichen Aussage widerspiegel oder nicht.
Nur, diese Doppel-Moral von Herrn Beck, der alles angreift, was nicht zu 104% pro Homosexuell geäußert wird - ist derart infantil, dass sie an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist.

Respekt vor dem, der offen Dinge anspricht - die nicht "der liberalen Norm" entsprechen.

Christian Schaffrath, Euskirchen

vom 23.05.2008 um 21:34 Uhr, c.winkels

Quelle

http://www.kreuz.net/article.3296.html

Die Strategie, nach der die Homo-Bewegung als Vorkämpferin für die Kinderschänderei auftreten soll, hatte der heutige innenpolitische Sprecher der Grünen und selbstdeklarierte Homosexuelle, Volker Beck, schon 1988 ausgegeben:

„Allein eine Mobilisierung der Schwulenbewegung für die rechtlich – im Gegensatz zur Pädosexualität – völlig unproblematische Gleichstellung von Homo- und Heterosexualität … wird das Zementieren eines sexual-repressiven Klimas verhindern können – eine Voraussetzung, um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der Pädosexualität aufnehmen zu können.“

1-10 von 20 Kommentaren
 

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